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Wärmepumpen

Die Errichtung und die Inbetriebnahme von Wärmepumpen ist anzeige- beziehungsweise erlaubnispflichtig.

Anzeigepflicht besteht grundsätzlich für den Erdaufschluss, sobald durch den Erdaufschluss und das Einbringen der Materialien das Grundwasser berührt wird ist eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich.

Die Antragsunterlagen sind bei der unteren Wasserbehörde einen Monat vor Beginn der Maßnahme einzureichen. Wenn ein Gebäude neu errichtet wird und für die Beheizung und oder Kühlung des Gebäudes eine Wärmepumpe angegeben wird, wird die wasserrechtliche Stellungnahme (Anzeige) beziehungsweise die wasserrechtliche Erlaubnis in die Baugenehmigung eingebunden (so genannte Konzentrationswirkung).

Das durchführende Bohrunternehmen muss die Zertifizierung nach dem Regelwerk DVGW W 120 nachweisen.

Einen Überblick über die Bodenverhältnisse am Standort kann den Hydrogeologischen Karten (HYK-Karten) des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) entnommen werden.